Hochkarätige Referenten auf Europäischem Polizeikongress

Am 06. Februar beginnt der 21. Europäische Polizeikongress in Berlin unter dem Motto „Sicherheit besser vernetzen“. (Foto: BS/Behörden Spiegel)

Sie sind der oberste Dienstherr von Polizei und Landesämtern für Verfassungsschutz: Die Innenminister. Wenn es zu Anschlägen und Terrorlagen kommt, stehen sie im Fokus der Öffentlichkeit und müssen sich häufig heftiger Kritik erwehren. Mehrere von ihnen nutzen nun den 21. Europäischen Polizeikongress am 6. und 7. Februar im Berlin Congress Center (bcc), um über aktuelle Fragen der Inneren Sicherheit zu debattieren.

Egal ob der Umgang mit Gefährdern, die Lehren aus Terroranschlägen, die weitere Zusammenarbeit im Gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) oder die Vorschläge zur Zentralisierung des Verfassungsschutzes: All diesen Themen werden sich die Ressortchefs auf der Veranstaltung widmen. Zugesagt haben die Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann (CSU), Niedersachsens, Boris Pistorius (SPD), und Herbert Reul (CDU) aus Nordrhein-Westfalen. Ebenfalls begrüßt werden können auf der Tagung der Präsident des Bundeskriminalamtes, Holger Münch, und der Generalsekretär der internationalen Polizeiorganisation Interpol, Prof. Dr. Jürgen Stock. Offiziell eröffnet wird der zweitägige Kongress, zu dem im vergangenen Jahr mehr als 1.500 Teilnehmer begrüßt werden konnten, vom Parlamentarischen Staatssekretär beim Bundesminister des Innern, Dr. Günter Krings.

Zahlreiche Podiumsdiskussionen

Weitere Höhepunkte sind eine Diskussionsrunde über die Rolle und die Zukunft von Spezialeinheiten, eine Debatte über das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (GTAZ) sowie eine Veranstaltung zur Bekämpfung von Kindesmissbrauch und Cybercrime im Internet. Hier wird der unabhängige Beauftragte für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs, Johannes-Wilhelm Rörig, ein Grußwort halten. Diskutieren werden Cathrin Bauer-Bulst, stellvertretende Leiterin Cyberkriminalität bei der Generaldirektion für Migration und Inneres der Europäischen Kommission, Prof. Dr. Dr. Klaus M. Beier von der Charité Berlin sowie Steven Wilson, Leiter des European Cybercrime Centre des Europäischen Polizeiamtes Europol. Hinzu kommt Andrea Möhringer, Geschäftsführerin von World Childhood Foundation.

#epk18: Aktivitäten auf den Sozialen Medien

Der zweitägige Kongress wird auch auf Facebook, Twitter und Co. multimedial begleitet. Während der Veranstaltung wird zu allen Fachforen und Panels getwittert. Der offizielle Hashtag heißt #epk18. Das ausführliche Programm kann hier kostenlos heruntergeladen werden. Video-Impressionen vom 20. Europäischen Polizeikongress, aus dem Jahr 2017, finden sich hier.