Zukunftspreis Polizeiarbeit

Call for Papers – Auslobung des Zukunftspreises Polizeiarbeit 2018

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2017

Die Polizei und die deutschen Behörden und Organisationen der Inne­ren Sicherheit stehen angesichts zunehmender und komplexer werden­der Aufgaben vor großen Herausforderungen: Organisierte Kriminalität, Terrorismus, Cyber-Kriminalität und Extremismus sind nur wenige Bei­spiele, die starke und effizient zusammenarbeitende Sicherheitsbehör­den erfordern.

Qualifikation, Exzellenz und Innovationskraft der Mitarbeiter sind ange­sichts sich stetig wandelnder Aufgaben besonders notwendig.

Die Polizeiarbeit der Zukunft beginnt bereits in der polizeilichen Ausbil­dung. Hier werden Ideen geboren und Lösungswege erarbeitet, um den Herausforderungen und Aufgaben der Inneren Sicherheit auch zukünf­tig effizient und innovativ begegnen zu können.

Der Europäische Polizeikongress, Europas führende Veranstaltung zur Inneren Sicherheit Europas, fördert diese Exzellenz der polizeilichen Ausbildung mit dem Zukunftspreis Polizeiarbeit.

Im Februar dieses Jahres wurde der fünfte Zukunftspreis Polizeiarbeit im Rahmen des 20. Europäischen Polizeikongresses verliehen. Ausgezeichnet wurden damit Bewerber der Hochschule Albstadt-Sigmaringen, der Akademie der Polizei Hamburg, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin sowie der Hochschule der Sächsischen Polizei (FH).

Mit dem Zukunftspreis Polizeiarbeit werden herausragende Abschlus­sarbeiten (Diplom-, Bachelor-, Master-Arbeiten) von Studenten in den Fach­hochschulbereichen Polizei, Justizvollzug und Sicherheitsmanagement sowie kriminologischer Institute der Universitäten ausgezeichnet.

Der Zukunftspreis Polizeiarbeit wird dabei ausdrücklich nicht nach Ab­schlussgrad verliehen. Honoriert werden Arbeiten, die neue Lösungs­ansätze und Innovationen für die polizeiliche Facharbeit vorschlagen.

„Wir brauchen Innovationen und neue Ideen für alle Bereiche der poli­zeilichen Arbeit“, sagt die bewertenden Expertenjury des Zukunftsprei­ses, der im kommenden Jahr wieder im Rahmen des Europäischen Poli­zeikongresses, der am 6. und 7. Februar 2018 in Berlin tagt, verliehen wird.

 

Bewerbungen

Bewerben können sich Studenten aller deutschen Hochschulen mit den Fachbereichen Polizei, Justizvollzug und Sicherheitsmanagement.
Die Bewerbung erfolgt mittels anhängendem Formular.

Anforderungen

adobeEingereicht werden können Diplom-, Bachelor- und Master-Arbeiten, die neue Lösungsansätze und Innovationen für die polizeiliche Facharbeit vorschlagen. Die Bewerbungsunterlagen hier zum Download.

Weitere Informationen unter  oder 0228 970 970


„Zukunftspreis Polizeiarbeit 2017“ verliehen

Acht Absolventen der Fachhochschulbereiche Polizei, Justizvollzug und Sicherheitsmanagement sowie Angehörige kriminologischer Institute von Universitäten können sich über insgesamt 5.000 Euro freuen. Ihre Bachelor- und Master-Arbeiten wurden beim “Zukunftspreis Polizeiarbeit” prämiert. Mit dieser Auszeichnung, die in diesem Jahr bereits zum 5. Mal verliehen wurde, wird der polizeiliche Nachwuchs für innovative und zukunftsweisende Abschlussarbeiten ausgezeichnet.

Damit wird auch die Exzellenz der polizeilichen Ausbildung gewürdigt, die angesichts der sich komplexer gestaltenden Sicherheitslage wichtiger denn je ist. Im Bereich der Bachelor-Arbeiten wurden Louisa Reeger und Judith Morgner von der Akademie der Polizei Hamburg auf den ersten Platz gewählt. Für ihre Abhandlung zum Nachweis von Blut- und DANN Spuren nach thermischer Einwirkung mithilfe von Luminol erhielten sie eine Trophäe und ein Preisgeld in Höhe von 1.300 Euro. Die Geehrten auf den Plätzen zwei und drei – Nina Hagner von der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin und Christian Stockmann sowie Gerit Korb von der Hochschule der sächsischen Polizei – erhielten 1.000 beziehungsweise 600 Euro

Bei den Masterarbeiten wurde nur eine Arbeit prämiert. Lars Mechler, der sein Studium an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen vollständig selbst finanzierte, erhielt für seine Arbeit zu Untersuchungen am von Apple genutzten Dateisystem HFS Plus eine Trophäe aus den Händen des nordrhein-westfälischen Innenministers Ralf Jäger (SPD). Mechler gelang es, aufzuzeigen, wie sich auch unter diesem Dateisystem gelöschte Dateien rekonstruieren lassen. Und das, obwohl dieser Schritt in HFS Plus eigentlich als äußerst schwierig gilt. Patrick John Eitelbuss und Marco Siegert von der Hochschule Albstadt-Sigmaringen wurden von der Jury für ihre Masterarbeiten zur Analyse und Auswertung von Mobilfunkgeräten beziehungsweise zum Entwurf eines forensischen Reverse Engineering, einem Teilgebiet der digitalen Forensik belobigt.