Zukunftspreis Polizeiarbeit

Call for Papers – Auslobung des Zukunftspreises Polizeiarbeit 2017

Bewerbungsschluss ist der 31. Oktober 2016

Die Polizei und die deutschen Behörden und Organisationen der Inneren Sicherheit stehen angesichts zunehmender und komplexer werdender Aufgaben vor großen Herausforderungen: Organisierte Kriminalität, Terrorismus, Cyber-Kriminalität und Extremismus sind nur wenige Beispiele, die starke und effizient zusammenarbeitende Sicherheitsbehörden erfordern.

Qualifikation, Exzellenz und Innovationskraft der Mitarbeiter sind angesichts sich stetig wandelnder Aufgaben besonders notwendig.

Die Polizeiarbeit der Zukunft beginnt bereits in der polizeilichen Ausbildung. Hier werden Ideen geboren und Lösungswege erarbeitet, um den Herausforderungen und Aufgaben der Inneren Sicherheit auch zukünftig effizient und innovativ begegnen zu können.

Der Europäische Polizeikongress, Europas führende Veranstaltung zur Inneren Sicherheit Europas, fördert diese Exzellenz der polizeilichen Ausbildung mit dem Zukunftspreis Polizeiarbeit.

Im Februar diesen Jahres wurde der vierte Zukunftspreis Polizeiarbeit im Rahmen des 19. Europäischen Polizeikongresses verliehen. Ausgezeichnet wurden damit Bewerber der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Mecklenburg-Vorpommern, der Hochschule für Wirtschaft und Recht Berlin, der Deutschen Hochschule der Polizei und der Hochschule Albstadt-Sigmaringen.

Mit dem Zukunftspreis Polizeiarbeit werden herausragende Abschlussarbeiten (Diplom-, Bachelor-, Master-Arbeiten) von Studenten in den Fachhochschulbereichen Polizei, Justizvollzug und Sicherheitsmanagement sowie kriminologischer Institute der Universitäten ausgezeichnet.
Der Zukunftspreis Polizeiarbeit wird dabei ausdrücklich nicht nach Abschlussgrad verliehen. Honoriert werden Arbeiten, die neue Lösungsansätze und Innovationen für die polizeiliche Facharbeit vorschlagen.

„Wir brauchen Innovationen und neue Ideen für alle Bereiche der polizeilichen Arbeit“, sagt die bewertenden Expertenjury des Zukunftspreises, der im kommenden Jahr wieder im Rahmen des Europäischen Polizeikongresses, der am 21. und 22. Februar 2017 in Berlin tagt, verliehen wird.

Bewerbungen

Bewerben können sich Studenten aller deutschen Hochschulen mit den Fachbereichen Polizei, Justizvollzug und Sicherheitsmanagement.
Die Bewerbung erfolgt mittels anhängendem Formular.

Anforderungen

adobeEingereicht werden können Diplom-, Bachelor- und Master-Arbeiten, die neue Lösungsansätze und Innovationen für die polizeiliche Facharbeit vorschlagen. Die Bewerbungsunterlagen hier zum Download.

Weitere Informationen unter  oder 0228 970 970


z_preis_2016„Zukunftspreis Polizeiarbeit 2016“ verliehen

Zum inzwischen fünften Mal hat der Behörden Spiegel im Rahmen des Europäischen Polizeikongresses den Zukunftspreis Polizeiarbeit vergeben. Damit werden akademische Abhandlungen von Nachwuchskräften aus den Bereichen Polizei, Kriminologie, Justizvollzug und Sicherheitsmanagement prämiert. Insgesamt ist die Auszeichnung mit 5.000 Euro dotiert. In diesem Jahr zeichnete die hochkarätig besetzte Jury, in der u.a. die Landesinnenminister Bayerns und Mecklenburg-Vorpommerns, Joachim Herrmann (CSU) und Lorenz Caffier (CDU), sowie die Bundesvorsitzenden der drei deutschen Polizeigewerkschaften vertreten sind, vier eingereichte Arbeiten aus. Zudem wurden jeweils eine Bachelor- und eine Masterarbeit gesondert belobigt. Insgesamt lobten die Juroren das hohe wissenschaftliche Niveau der eingereichten Arbeiten.

Vier Preise verliehen

Im Bereich der Bachelor-Abhandlungen wurden zwei erste Preise verliehen, die jeweils mit einem Preisgeld von 1.100 Euro verbunden waren. Der eine ging an Eva-Maria Fedder von der Fachhochschule für öffentliche Verwaltung, Polizei und Rechtspflege Mecklenburg-Vorpommern. Sie wurde für ihre Ausarbeitung zum Thema „Vergleich des Vernehmungsverlaufs bei offenen und geschlossenen Fragen“ ausgezeichnet. Aus Sicht der Jury stach bei dieser Arbeit insbesondere ihre hohe Praxisrelevanz für die polizeiliche Arbeit heraus. Der andere erste Preis wurde Nadine Schleußner für ihre Arbeit „Potential und Grenzen molekular-biologischer Verfahren in der forensischen Untersuchung von bioterroristischen Anschlägen“ verliehen. Bei dieser Abhandlung, die an der Berliner Hochschule für Wirtschaft und Recht (HWR) verfasst wurde, stellten die Experten vor allem die Zukunftsträchtigkeit des behandelten Themas positiv heraus.

Whitelisting gewinnt

Bei den eingereichten Master-Arbeiten kam die Ausarbeitung „Optimierung der Datenreduktion mittels automatisierten Whitelistings“ von Arndt Slobodda auf den ersten Platz. Sie wurde an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen geschrieben und wurde nun mit 1.200 Euro prämiert. Auf Position zwei folgte Daniel Dahlke von der Deutschen Hochschule der Polizei. Für seine Abhandlung „Ich bin dann mal weg… – die Dienstreise zur Inneren Kündigung und welche Wege zurückführen“ erhielt er 1.000 Euro Preisgeld. Über ein spezielles Lob und 300 Euro durfte sich schließlich Marc Junginger vom Institut für Wissenschaftliche Weiterbildung an der Hochschule Albstadt-Sigmaringen freuen. Er wurde für seine Abschlussarbeit zum Thema „Live-Forensik in der polizeilichen Ermittlungsbehörde: Evaluation und Darstellung ihrer Relevanz sowie Schwierigkeiten im Ermittlungs- und Hauptverfahren“ belobigt.