Polizeiarbeit im Umbruch

Plädierte für die Erprobung fortschrittlicher Technik durch die Polizeien: Der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesinnenminister, Dr. Günter Krings (CDU). (Foto: BS/Dombrowsky)

Ebenso wie die Lebensumstände jedes Einzelnen befindet sich auch die Arbeit der Polizeibehörden angesichts von internationalem Terrorismus oder Migrationsdruck momentan im Umbruch. Deshalb müssten den Beamten moderne Fahndungsmöglichkeiten eingeräumt werden, verlangte der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesinnenminister, Dr. Günter Krings. Schließlich gelte: “Es gibt keine Pflicht, bei Fahndungen nur auf Papier zu setzen.”

Vielmehr sei eines für die Zukunft besonders wichtig, unterstrich der CDU-Bundestagsabgeordnete: “Wir wollen Sicherheit durch die Digitalisierung.” Dafür müssten u.a. die Potentiale biometrischer Gesichtserkennung sowie der Videobeobachtung getestet werden. Erwiesen sich die Techniken als hilfreich, sollten sie flächendeckend eingeführt werden, meint der Parlamentarische Staatssekretär. Denn eines dürfe nie passieren, betonte Krings: “Der Föderalismus darf kein Vorteil für Verbrecher sein.” Und noch etwas war dem CDU-Politiker wichtig: Durch den bloßen Einsatz von Videokameras, etwa in U-Bahnhöfen, würden noch keine Freiheitsrechte verletzt.