Zukunftspreis Polizeiarbeit

Zukunftsweisende Arbeiten ausgezeichnet
Sechs Arbeiten von Nachwuchswissenschaftlern mit insgesamt 5.000 Euro prämiert

Wie können Funkzellendaten besser analysiert werden? Diese Frage stand im Mittelpunkt der Masterarbeit von Maria Schwarz vom Landeskriminalamt Bayern. Für diese wegweisende Ausarbeitung wurde sie im Rahmen des diesjährigen Europäischen Polizeikongresses des Behörden Spiegel in Berlin mit dem ersten Platz im Wettbewerb “Zukunftspreis Polizeiarbeit” geehrt. Auf Platz zwei der Masterarbeiten folgt Savaṣ Gel. Er wurde prämiert für seine Arbeit “Kulturelles Diversitätspotential der niedersächsischen Polizei”. Zudem wurden bei den Masterarbeiten zwei dritte Plätze vergeben: Einmal an Mario Huber, der seine Abschlussarbeit zum Thema Intuition verfasste, und zum anderen an Jennifer Gleixner, die zur Sicherheit bei Großveranstaltungen schrieb.

Bei den Bachelor-Arbeiten wurden zwei Ausarbeitungen prämiert. Tobias Arnold von der sächsischen Polizei wurde für seine Arbeit zur Standardisierung des Umgangs und der Bearbeitung des Beweismittels Video geehrt, Janina Thünemann von der niedersächsischen Polizei für ihre Abhandlung zu neuen psychoaktiven Stoffen.

Bewertet wurden die Arbeiten von einer hochkarätig besetzten Jury, in der unter anderem mehrere Landesinnenminister, darunter zum Beispiel Lorenz Caffier aus Mecklenburg-Vorpommern und Joachim Herrmann aus Bayern, sowie die Vorsitzenden der drei deutschen Polizeigewerkschaften (GdP, DPolG und BDK) ihr Votum abgeben. Eingereicht wurden insgesamt sogar 20 Abhandlungen.

Call for Papers – Auslobung des Zukunftspreises Polizeiarbeit 2019

Bewerbungsformular Zukunftspreis Polizeiarbeit 2019